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    • Die Theorie beschreibt Partizipation von Schüler*innen als eine auf einem Dialog basierende Zusammenarbeit, in der die Verantwortung im Lernprozess geteilt wird. In Schule und Unterricht kann die Teilnahme der Lernenden z.B. durch Wortbeiträge und Teilhabe an Entscheidungen erfolgen (Kärner et al., 2023). Studien zeigen, dass Schüler*innen oftmals nur bei außerunterrichtlichen Aspekten, wie Schulprojekten oder Schulfesten, mitbestimmen dürfen. Partizipative Erfahrungsräume im Fachunterricht finden sich dagegen nur selten (Wetzelhütter et al., 2013).

      Was Partizipation im Unterricht abseits eines theoretischen Begriffsverständnisses meint und warum sie so wichtig ist, haben wir Schulleiter*innen verschiedener innovativer Schulen in Deutschland befragt, die Partizipation an ihren Schulen bereits auf unterschiedliche Arten etabliert haben. 

      Im folgenden Video bekommen Sie einen Einblick in die Informationen der Schulleitungen: 

    • Weiterführende Literatur

      Abs, H. J., & Moldenhauer, A. (2022). Partizipation in Schule und Unterricht. In T. Hascher, T.-S. Idel, & W. Helsper (Eds.), Handbuch Schulforschung (pp. 1379-1397). Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24729-4_67

      Hickethier, F., Hauk, D. & Gröschner, A. (2025). Partizipation im Unterricht als Beitrag zur Demokratiebildung: Entwicklung von Digitalisierungsbausteinen für die Lehrer*innenbildung. In M. Busch, M. W. Dittgen, L. Frerick & B. Weyand (Hrsg.), Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe der Lehrer:innenbilung (S. 231-242). Frankfurt/M.: Wochenschau Verlag.

      Kärner, T., Jüttler, M., Fritzsche, Y., & Heid, H. (2023). Partizipation in Lehr-Lern-Arrangements: Literaturreview und kritische Würdigung des Partizipationskonzepts. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 26(4), 1053-1103. https://doi.org/10.1007/s11618-023-01171-x